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Life Update I – Die ersten Eindrücke nach dem Auszug!

Hallo ihr Lieben,

ich melde mich nach einer längeren Pause auch mal wieder hier auf meinem Blog zurück. Tut mir wirklich leid, dass nicht öfters ein Blogpost kommt, aber den Grund dafür werdet ihr im Folgenden lesen. Ich wünsche Euch dabei sehr viel Spaß und lasst mir Eure Meinung zu diesem Beitrag gerne in den Kommentaren da. Übrigens ist das ein super spontaner Post, daher seid mir bitte gnädig, denn das alles könnte vielleicht ein bisschen durcheinander wirken.

Wo soll ich denn überhaupt beginnen?

Ich denke, es wäre das einfachste, wenn ich dort beginne zu erzählen, als ich den Mietvertrag meiner ersten Wohnung unterschrieben habe. Das war am 21. Oktober. 10 Tage bevor das Studium begann.

Wer mich auf Instagram verfolgt, der hat die verzweifelte Suche möglicherweise auch ein wenig mitbekommen und ich war anfangs mehr als erleichtert, als ich die Zusage bekommen habe. Doch das Glücksgefühl hielt nicht lange an. Schon nach kurzer Zeit musste ich feststellen, dass ich die Wohnung in einem so schlechten Zustand ist, was ich bei der Besichtigung gar nicht bemerkt hatte. Ich fühlte mich schlecht und war auch ein bisschen (sehr) niedergeschlagen, da mir die Mängel eigentlich hätten auffallen müssen. Doch das sind sie mir erst kurz vor Beginn des Studiums. Also stellte ich mir die Frage was ich nun tun sollte? Mietvertrag sofort wieder kündigen und eine neue Unterkunft suchen oder Zähne zusammenbeißen und wirklich die Wohnung auf Hochglanz bringen?
Dank der Unterstützung meiner Mama und meinem Freund Simon, entschied ich mich dazu, die Wohnung zu behalten, da die Lage auch wirklich top ist und so steckten wir viel Zeit und Arbeit in dieses Projekt. Ich muss dazu sagen, dass sich Simon dann auch noch beim Sport verletzte und er mir so nur bedingt helfen konnte, aber natürlich versuchte er alles, um mich so gut es ging zu unterstützen.

Wir haben gestrichen, um den Zigarettengeruch dort zu beseitigen,  alles, wirklich alles komplett geputzt, bis auf die Küche, was auch die meiste Zeit in Anspruch nahm. Dann haben wir Möbel gekauft, nach Ansbach gebracht und dort aufgebaut. Mamas Freund hat auch dabei geholfen das Bett aufzubauen, aber den Rest haben wir alleine gemeistert. Ohne die Hilfe von diesen lieben Menschen, hätte ich womöglich die Hände über dem Kopf zusammen geschlagen und wäre heulend davon gerannt. 😀 Ich war mit meinen Nerven oft am Ende, dadurch hatte ich eben auch kaum Zeit (und keine Motivation) für Instagram und diesen Blog, was mich auch so sehr gestört hat. Ich musste mein Hobby hinten anstellen und hatte immer diesen Drang ein Bild zu posten, aber einfach keine Kraft. Ich hoffe, ihr könnt das irgendwie verstehen und nachvollziehen.

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Ich voll in meinem Element 😀

Zum Beginn des Studiums stand ein Bett und eine Kommode im Schlafzimmer. Ein Sofa und der Fernseher im Wohnzimmer. In der Küche war ein Regal komplett sauber und verwendungsfähig. Der Kühlschrank funktionierte nicht. Die Dusche war noch nicht ausgetauscht. Die Heizkörper wurden nicht richtig warm.

Nach der Schule habe ich sofort begonnen wieder etwas in der Küche zu putzen. Habe wieder ein paar Dinge besorgt, die man eben braucht, wie zum Beispiel einen Hammer, eine Schere, Mülleimer, Föhn, usw..

Mittlerweile habe ich einen neuen funktionierenden Kühlschrank, der letzten Freitag gebracht wurde. Einen großen Spiegel und eine Kleiderstange. Einen Tisch und einen Stuhl. Ein paar Bilder hängen auch schon und die Küche ist komplett geputzt und man kann super dort kochen. Allerdings immer noch keine Dusche und kein WLAN da, was mich persönlich sehr stört, da mein Datenvolumen mittlerweile auch schon aufgebraucht ist und ich auch durch die Schule einfach Internet brauche, um zum Beispiel den Stundenplan und Mails zu checken, Dinge zu recherchieren, Kurs Skripte heraus zu suchen und und und. Ich denke, es kann sich jeder vorstellen, dass man ohne Internet einfach ein bisschen aufgeschmissen ist. Ich kann zwar sehr gut im Urlaub darauf verzichten, aber nicht, wenn ich es zum arbeiten brauche.

Um diesen Blogpost nicht zu negativ erscheinen zu lassen, muss ich auch mal sagen, dass ich schon einige liebe Menschen in Ansbach kennengelernt habe und meine Wohnung immer schöner und wohnlicher wird. Am Wochenende bin ich, wie jetzt gerade, Zuhause und erledige dort alles was geht. So sehe ich meine Familie regelmäßig und kann ein paar Tage mit ihnen verbringen. 🙂

Ich werde Euch meine fertige Wohnung auf jeden Fall auf Instastorys zeigen, sobald ich auch wirklich zufrieden mit ihr bin. Ich hoffe, ihr freut Euch, dass es mal wieder ein Life Update von mir kam und wünsche Euch einen tollen Start in die neue Woche morgen!

Eure Alina ♥

18 Gedanken zu „Life Update I – Die ersten Eindrücke nach dem Auszug!“

  1. Hallo Liebes,
    hui da ist ja ganz schön was los… aber ich kann es komplett nachvollziehen, wir haben auch extremen Stress mit unserer Wohnung. WLAN habe ich seit 2 Monaten auch nicht :/ Augen zu und durch, es kommen bessere Zeiten 🙂
    Liebe Grüße
    Juli von JuliJolie

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  2. Hallo Alina,

    ich studiere auch in Bayern, nämlich in Regensburg, was gar nicht mal so weit weg ist von Ansbach. Wobei ich ehrlich gesagt nicht wusste, dass man dort studieren kann. Aber es freut mich für dich, dass du dich gut eingelebt hast. Dass man Mängel bei einer Besichtigung übersieht, ist denke ich ganz normal. Mir und vielen meiner Freunde ging es genauso, in unserem Alter ist es ja meistens die erste Wohnung und da bringt man einfach noch nicht so viel Erfahrung mit.
    Bis die Wohnung so richtig wohnlich wird, dauert es oftmals. Gerade als Student hat man ja gar nicht die finanziellen Mittel und so muss man immer mal wieder warten und sparen, bis man sich etwas Neues für die Wohnung kaufen kann. Ich finde aber, dass es total Spaß macht, wenn man immer noch etwas an der Wohnung verändern kann und sie noch nicht komplett fertig ist und man freut sich dann umso mehr, wenn mal etwas Neues einziehen darf.

    Alles Liebe und viel Erfolg bei deinem Studium, Laura

    Gefällt 1 Person

  3. Hey Alina,

    ich kann deine Gefühle total gut nachvollziehen. Ich kenne diese Verzweiflung mit der Wohnungssuche nur zu gut, letztendlich musste ich in ein Wohnheim ziehen und dort habe ich nicht wirklich die Freiheiten etwas zu ändern oder anders zu gestalten. Deshalb sieh deine Lage positiv, denn du kannst deine Wohnung komplett neu machen und sie so herrichten wie es dir gefällt, sodass sie nach und nach immer mehr zu deiner Wohnung wird. Es ist toll, dass du so liebe Menschen um dich herum hast, die dir helfen.
    Ich wünsche dir noch einen ganz tollen Start ins Studium und du wirkst merken, du wirst mit der Zeit immer mehr ankommen.

    Liebste Grüße

    Pascale

    Gefällt 1 Person

    1. Hallo Pascale, ja da hast du vollkommen Recht. Ich bin auch wirklich glücklich darüber, aber die Wohnung ist mit so viel mehr Arbeit verbunden, das bleibt einem im Wohnheim erspart. Allerdings verstehe ich, dass man sich dort nicht so kreativ austoben kann und das wäre für mich wahrscheinlich auch ein kleines Problem 🙂 Wünsche dir ebenfalls alles Gute! Vielleicht findest du demnächst ja auch noch eine Wohnung. Liebe Grüße 😊

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